Menschen mit Behinderungen wirksam vor Gewalt schützen

Vertiefungsbericht Behinderung

Heute, am Internationalen Tag der Menschenrechte, weist der SZBLIND darauf hin, dass Menschen mit Behinderung in hohem Mass von Gewalt betroffen sind. Dennoch haben sie oft kaum Zugang zu bestehenden Präventions-, Beratungs- und Schutzangeboten.

Zu diesem Schluss kommt das Netzwerk Charta Prävention in seinem Vertiefungsbericht «Behinderung». Als Mitglied des Netzwerks hat der SZBLIND die Charta zur Prävention sexueller Ausbeutung, von Missbrauch und weiteren Grenzverletzungen unterzeichnet. Gemeinsam mit den weiteren Unterzeichnenden setzt er sich für eine konsequente Null-Toleranz-Politik gegenüber Mitarbeitenden sowie gegenüber Personen mit besonderem Unterstützungsbedarf ein.

Viele Menschen mit Behinderung sind im Alltag auf Unterstützung angewiesen. Asymmetrische Beziehungen und Machtverhältnisse erhöhen die Gefahr, Gewalt zu erleben – ebenso strukturelle Faktoren und gesellschaftliche Vorurteile. Dennoch werden die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in den Massnahmen von Bund und Kantonen zur Gewaltprävention kaum berücksichtigt. Sie bleiben weitgehend unsichtbar. Der Bericht sieht deshalb grossen Handlungsbedarf.

Weitere Informatotionen im Bericht

 

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