Denken sichtbar machen
die Anwendung der Vernunft in der Sonderpädagogik für Kinder mit Taubblindheit
Bildung spielt eine zentrale Rolle für die soziale Entwicklung von Menschen mit Taubblindheit und erfordert ein vertieftes Verständnis dieser besonderen Beeinträchtigung, um Zugänglichkeit und eine wirksame Interaktion mit der Umwelt zu gewährleisten. Das vorliegende Projekt schlägt eine Methodik vor, die auf sonderpädagogische Dienste zugeschnitten ist und die Entwicklung von kritischem und reflektiertem Denken in den Mittelpunkt stellt.
Die gewählte Methodik basiert auf Aktionsforschung und beruht auf einer engen Zusammenarbeit zwischen Forschenden und Teilnehmenden. Dabei nimmt die Lehrperson/Dolmetscher/-in eine zentrale Rolle als Vermittler/-in ein, insbesondere bei der Bewältigung der Herausforderungen im Philosophieunterricht.
Ausgehend von vorgegebenen philosophischen Fragestellungen zielt das Projekt darauf ab, die kritische Reflexion innerhalb einer Lerngemeinschaft zu fördern, die auf Dialog, taktilen Materialien und experimentellen Ansätzen basiert. Zudem verfolgt das Projekt das Ziel, Lehrpersonen für innovative pädagogische Ansätze im Philosophieunterricht für Menschen mit Taubblindheit zu sensibilisieren.
Das lässt sich sehen!
Damit Menschen mit einer Seh- und Hörsehbehinderung ein besseres Leben führen können, wird viel getan. Aktuellste Informationen dazu erhalten Sie hier!