Wir sind für Sie da.

Personen die von einer Sehbehinderung, Blindheit, Hörsehbehinderung oder Taubblindheit betroffen sind, aber auch deren Angehörige, können auf unsere Unterstützung zählen!

Blindheit, Taubblindheit, Seh- und Hörsehbehinderungen können vieles im Leben verändern und auch ganz existenzielle Fragen aufwerfen. Die meisten betroffenen Menschen erfahren erst im Laufe des Lebens eine Sehbehinderung. Das Leben muss dann ganz neu organisiert werden. Es entstehen Herausforderungen im Haushalt, im Beruf und in der Freizeit. Die Veränderungen betreffen nicht nur die Person selbst, sondern auch ihr Umfeld.

Eine Behinderung entsteht auch durch Barrieren einer zu wenig oder gar nicht angepassten Umwelt. Wir setzen uns deshalb dafür ein, dass das Bewusstsein für die Behinderungsformen steigt und dass die Bedürfnisse und Möglichkeiten von betroffenen Menschen anerkannt und berücksichtigt werden.

Der SZBLIND ist an Ihrer Seite und für Sie da!

«Ich höre immer wieder interessante, zum Teil unterhaltsame, aber auch absurde „Irrtümer“ über blinde Menschen. Spannend finde ich die Idee, dass blinde Menschen ein besseres Gedächtnis hätten als sehende – eigentlich schade, dass das nicht stimmt.»
Wally Puhr Linkenheil
Wally Puhr-Linkenheil, Übersetzerin, geburtsblind

Blindheit und Sehbehinderung

377'000 Schweizerinnen und Schweizer sind von Blindheit, Taubblindheit oder Seh- und Hörsehbeeinträchtigung betroffen. Etwa 26'000 Kinder und Jugendliche sind von Geburt an mit einer Sehbeeinträchtigung oder Blindheit konfrontiert. Die meisten betroffenen Menschen werden jedoch erst im Laufe des Lebens sehbeeinträchtigt, durch Erkrankungen, Unfälle oder körperliche Veränderungen im Alter. 
Sehbeeinträchtigungen können okuläre oder zerebrale Ursachen haben. Während okuläre Formen durch Schädigungen am Auge oder an den Sehnerven bis zur Sehbahnkreuzung entstehen, liegt bei zerebralen Sehbeeinträchtigungen (CVI) die Ursache im Gehirn – in den Bereichen, die visuelle Reize verarbeiten. Das Sehen ist dann beeinträchtigt, obwohl das Auge gesund sein kann.

Mit fortschreitendem Alter haben immer mehr Menschen mit starken Sehproblemen zu kämpfen. Ab 60 Jahren sind 7.3% der Schweizer Bevölkerung von einer Sehbeeinträchtigung betroffen. Ab 80 Jahren gar jede vierte Person. Leider gibt es für einige Augenerkrankungen keine Heilungsmöglichkeiten.

Unabhängig von der Ursache und den Heilungschancen bringen solche Einschränkungen oft tiefgreifende Veränderungen im Alltag mit sich und stellen die Betroffenen vor grosse Herausforderungen. Betroffene sind auf fachliche Beratung und die richtige Unterstützung angewiesen, die der SZBLIND und seine Mitgliedsorganisationen bieten. Denn oft gibt es Hilfsmittel, Tipps und Tricks, welche die Wahrnehmung oder den Kontakt zur Umwelt verbessern und somit vieles wieder ermöglichen.

Alexandra Labbé

Südländisches Temperament trotz Taubblindheit

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Hörsehbehinderung und Taubblindheit

Sehen und Hören sind zwei zentrale Sinne, welche die Wahrnehmung auf Distanz ermöglichen und sich gegenseitig ergänzen. Die Orientierung im Raum, die Kommunikation und die Aufnahme der Informationen über das, was um einen herum alles geschieht, sind stark von diesen Sinnen abhängig. Sind beide Sinne beeinträchtigt, spricht man von einer Hörsehbehinderung oder von Taubblindheit.

Ein blinder Mensch kann sich in vielen Situationen damit helfen, genau hinzuhören oder sich etwas erklären oder beschreiben zu lassen. Ein gehörloser Mensch holt sich viele Informationen über genaues Beobachten, dank der Vermittlung über die Gebärdensprache oder dem Lesen von Hintergrundinformationen. Menschen mit Blindheit oder Gehörlosigkeit können die gestellte Aufgabe also durch das Beiziehen eines anderen Sinnes und entsprechende Strategien bewältigen. Eine Person mit Hörsehbehinderung kann nicht oder nur eingeschränkt so vorgehen. Sie braucht neue, oft anstrengende Strategien und muss sich mit Teilerfolgen zufriedengeben.

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Angehörige unterstützen und helfen

Eine Seh- oder Hörsehbehinderung betrifft in erster Linie die betroffene Person. Sie hat aber auch Auswirkungen auf Angehörige, Freunde und Bekannte.

Es ist deshalb wichtig, dass auch Angehörige, Freunde, Bekannte und Partnerinnen und Partner gut über die Schwierigkeiten und Folgen einer Seh- oder Hörsehbehinderung sowie über mögliche Unterstützungsformen und Hilfsmittel informiert sind und Unterstützungsangebote erhalten.

Marco Melchior

Man muss sich im Leben zu helfen wissen.

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Hilfsmittel

Über 600 verschiedene Hilfsmittel können blinde, taubblinde, seh- und hörsehbehinderte Menschen bei uns beziehen. Das Angebot reicht von weissen Stöcken über sprechende und tastbare Uhren und Geräte, hin zu Sicherheitsmaterial, Spielen, Papeterie Artikeln, Kommunikationshilfen wie Telefone und Hörbuchspieler, Hilfen im Haushalt und Leseständern . Die Produkte sind speziell auf die Bedürfnisse blinder, sehbehinderter und hörsehbehinderter Menschen angepasst. Wir kaufen alle Hilfsmittel zentral ein oder entwickeln sie selbst.

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